Niklas Mitteregger
Geboren 1991 in Graz, absolvierte Niklas Mitteregger sein Schauspielstudium am Mozarteum Salzburg. Bereits währenddessen arbeitete er mit Matthias Hartmann, Volker Lösch und Anita Vulesica zusammen und war in der Spielzeit 2018/2019 am Düsseldorfer Schauspielhaus in der Regie von Robert Lehniger und David Schnaegelberger auf der Bühne zu erleben. Beim Bundeswettbewerb deutschsprachiger Schauspielstudierender wurde er mit dem Ensemble-Preis sowie dem Preis der Studierenden ausgezeichnet. Niklas Mitteregger trat mit der Spielzeit 2019/2020 sein Erstengagement an und ist seither Ensemblemitglied am Residenztheater.
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Der iranische Dramatiker und Regisseur Pooyan Bagherzadeh zeichnet das bewegende Bild einer Mutter in Iran und ihres Sohns in Deutschland. In ihren täglichen Videotelefonaten erzählt er nicht nur von einer beispielhaften Mutter-Sohn-Beziehung, sondern auch dem Aufwachsen in Iran, historischen Entwicklungen und Widrig keiten des Alltags – und der großen Sorge umeinander.
Sohn einer Mutter. Mutter eines Sohns.Ulrich Rasche inszeniert «Agamemnon» – den ersten Teil von Aischylos' berühmter «Orestie» – als einen bildgewaltigen Rachekreislauf. Sprache, Musik und Spiel werden bei Rasche zu einem Gesamterlebnis, wodurch die Kraft und Aktualität des antiken Stoffes umso eindringlicher zur Wirkung kommen.
AgamemnonDie Einladung zu einem Seminar über Frauengesundheit an die Johns Hopkins University in den USA ist für Achen, eine junge Frau aus Uganda, die langersehnte Chance auf einen Neuanfang. Während des Seminars lernt sie Kat, eine weiße Amerikanerin und hochengagierte Praktikantin im Gesundheitsprogramm des Instituts kennen, die sich nichts sehnlicher wünscht, als Achens Heimat zu bereisen und dort Hilfe zu leisten. Nach dem Ende des Seminars soll Kat die ugandische Teilnehmerin für die Heimreise zum Flughafen bringen, doch Achen ist verschwunden. Es werden Jahre vergehen, bis sich die Lebenswege der beiden Frauen wieder kreuzen – mit schwerwiegenden Folgen.
In «Das Gelobte Land» erzählt Asiimwe Deborah Kawe vom Leben zweier Frauen, von ihren Hoffnungen, Enttäuschungen, inneren und äußeren Kämpfen, und zeigt die Kluft, die zwischen Menschen mit und ohne Pass existiert.
Goethes Frühwerk ist ein maßloses szenisches Epos. Mit seinen über fünfzig Schauplätzen, mehreren Parallelhandlungen und der riesigen Personage sprengte der 22-jährige Dichter alle gängigen Theaterkonventionen seiner Zeit. Für die einen ist Götz ein Freiheitskämpfer, der sich den von feudaler und klerikaler Willkür geprägten Verhältnissen mit ≪eiserner Faust≫ entgegenstellt. Für die anderen aber ist er ein rückwärtsgewandter Reaktionär, der sich an eine überkommene Gesellschaftsform klammert und jede Veränderung kategorisch ablehnt.
Götz von BerlichingenJeder kannte ihn als Exzentriker mit Hundedame Daisy auf dem Arm, als Talkshowgast und Gesellschaftsmenschen. Wie sein Vorbild, Bayerns
Märchenkönig Ludwig II., liebte er den Glanz, die Opulenz, das Überbordende. Alexander Eisenachs Revue ist eine Hommage an ein Münchner Original: den Modezaren, Wohl täter und Paradiesvogel Rudolph Moshammer.
Die Geschichte des raffinierten Fuchs Reineke bringt Regisseur und Punkmusiker Schorsch Kamerun mit einem bunten, spiel- und sangeswütigen Ensemble für alle Menschen ab zehn Jahren auf die Bühne. Goethe selbst war seit seiner Kindheit fasziniert von dem Tierepos und verfasste 1794 unter dem Eindruck der sich stark verändernden gesellschaftlichen Ordnung eine eigene Version in Versen.
Reineke FuchsDie französische Fregatte «Medusa» erleidet zwei Tagesreisen von ihrem Ziel entfernt Schiffbruch. Für Autor und Regisseur Alexander Eisenach stehen die darauffolgenden Ereignisse sinnbildlich für eine Gesellschaft, in der die Werte gemeinschaftlichen Zusammenlebens ihre Gültigkeit verloren haben.
Der Schiffbruch der Fregatte MedusaIn Stephan Kimmigs Inszenierung verschwimmen die Grenzen zwischen Shakespeares Feenwelt und der rauen Realität der Großstadt. Angetrieben durch die Zauberkraft Pucks entspinnt sich eine Sommernacht, in der bald niemand mehr weiß, wo die Liebe aufhört und die Besessenheit beginnt.
Ein SommernachtstraumSprachlich geschliffen und mit widerständigem Witz übersetzt der österreichische Dramatiker Ewald Palmetshofer Shakespeares Königsdrama «King Henry IV» in die aktuelle Gegenwart erodierender Demokratien.
Sankt Falstaff