Die Rückseite des Lebens

(Récits de certains faits) von Yasmina Reza
Heute: Residenztheater, 19.30 Uhr

Rezitativ

nach der gleichnamigen Erzählung von Toni Morrison aus dem Englischen von Tanja Handels für die Bühne bearbeitet von Miriam Ibrahim
Heute: Marstall, 20.00 Uhr

In der Süddeutschen Zeitung ist ein eindrucksvolles Porträt über Delschad Numan Khorschid erschienen. Delschad Numan Khorschid, der als Jugendlicher vor Folter und Tod aus dem Irak fliehen musste, ist Ensemblemitglied des Residenztheaters, aber ebenso Autor und Fotograf.

Delschads Lebensweg ist eine Geschichte von Verlust, ungeheurem Mut und Künstlertum. Wir sind stolz, dass Delschad Teil unseres Theaters ist.

Umso entschiedener stellen wir uns gegen die Hass- und Hetzkommentare, die der Artikel bei der SZ auf Facebook ausgelöst hat. Wer einem Menschen mit einer solchen Erfahrung mit Verachtung begegnet, greift nicht nur ihn an, sondern auch die Werte von Würde, Freiheit und Menschlichkeit, für die Kunst und Gesellschaft einstehen sollten.

Ensemble heißt zusammen. Wir stehen ganz bei dir, Delschad!

Iran liegt im Dunkeln

Wir blicken mit großer Sorge und Anteilnahme in den Iran. In Gedanken sind wir bei den Menschen, die dort um Würde und Freiheit kämpfen, und bei allen, deren Angehörige betroffen sind. Wir haben mit Ensemblemitglied Pujan Sadri und mit dem WELT/BÜHNE-Autor und Regisseur Pooyan Bagherzadeh gesprochen – über ihre Gedanken zur aktuellen Situation sowie über ihre Ängste und Hoffnungen.

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Resi auf die Ohren

Ob auf dem Weg ins Theater oder einfach zwischendurch: Das VORSPIEL bereitet in wenigen Minuten auf den Theaterabend vor. Und im Podcast WIE SPIELST DU DAS? gibt’s spannende Einblicke ins Ensemble, in Inszenierungen und die Schauspielkunst.

«Ensemble heißt Zusammen»
© Delschad Numan Khorschid

«Ensemble heißt Zusammen» ist ein Verein, der aus Künstler*innen des Ensembles des Residenztheaters besteht und sich für wohltätige Vereine und Initiativen stark macht, sich für Diversität einsetzt und soziale Projekte unterstützt.

Ergebnis der Spendensammlung 2025: 55313,15 Euro

Theatertag

Am Theatertag können Sie besonders günstig ins Theater gehen: Bezahlen Sie nur 18/12 Euro im Residenztheater und Cuvilliéstheater sowie im Marstall 18 Euro auf allen Plätzen.


Die nächsten Theatertage:
MI 21 JAN BLIND
MO 2 FEB KASIMIR UND KAROLINE

DER RESI-RATGEBER

Guter Rat ist klickbar: Schnell und einfach zur persönlichen Stücke-Empfehlung!

BACKSTAGE IM RESI

Wir besuchen unsere Resi-Mitarbeitenden hinter den Kulissen und stellen Ihnen die Gewerke des Theaters vor.

Was lügt, stiehlt und mordet in uns?

Die Dramaturgin Katrin Michaels über Yasmina Rezas «Die Rückseite des Lebens»

Ein poetisches Experiment

Dramaturgin Katrin Michaels über Toni Morrison und «Rezitativ»

Scherben bringen Unglück

Ein Richter, ein Krug, ein Justizskandal: Dramaturgin Constanze Kargl über Machtmissbrauch, eine misslungene Uraufführung und Parallelen zwischen König Ödipus und Dorfrichter Adam in «Der zerbrochne Krug».

AUF DEM BOULEVARD DER DÄMMERUNG

Dramaturgin Almut Wagner zeichnet nach, wie Rainald Goetz in «Lapidarium» die politischen und persönlichen Abgründe des 21. Jahrhunderts seziert – mit radikaler Offenheit und überbordender Sprachkraft.

DER MENSCH MUSS ERST ZUGERICHTET WERDEN

Hausregisseur Alexander Eisenach über neue Männlichkeitsbilder, Untertanenmentalität und Humor in seiner Adaption von Heinrich Manns Roman «Der Untertan».

SZENENWECHSEL UND SCHALLPLATTENKONZERTE

«Nach Mitternacht»-Regisseurin Cosmea Spelleken im Gespräch mit Dramaturg Ilja Mirsky.

KARUSSELL DER LIEBE

Zwischen Achterbahn, Arbeitslosigkeit und Abgründen: Ödön von Horváths «Kasimir und Karoline» zeigt, wie prekär die Liebe im Krisenkarussell der 1930er-Jahre wird – und was seine Sprache noch heute über uns verrät.

DIE BAYERN UND DER TOD

Dr. Barbara Kink spürt dem Mythos vom besonderen Verhältnis der Bayern zum Tod nach – eine kulturgeschichtliche Reise durch Volksglaube, Klischees und gelebte Rituale.